
Der Jazzsänger Emiliano Loconsolo genießt internationale Anerkennung für seine Vielseitigkeit, Ausdruckskraft und technische Raffinesse. The Jordan Times schrieb, dass er “sailed with ease and grace through all pieces and showed exceptional skills”, während der Jazzlegende Hank Jones ihn als “a young man who has the potential to rise to the very top of his field.” bezeichnete.
Loconsolo, ausgebildet sowohl in Jazz- als auch klassischem Gesang, hat eine einzigartige Technik entwickelt, die Tenor- und Countertenor-Register übergangslos zu einem unverwechselbaren Hybridklang verbindet – eine Stimme, die in der zeitgenössischen Musik zunehmend Beachtung findet. Sein Repertoire reicht vom American Songbook über instrumentale Werke von Billy Strayhorn und Charles Mingus bis hin zu zeitgenössischen Kunstliedern und eigenen Interpretationen kaum gehörter italienischer Volkslieder.
Loconsolo segelte mit Leichtigkeit und Anmut durch alle Stücke … Beide Künstler zeigten außergewöhnliches Können, wobei Loconsolo besonders beeindruckte, wenn er einige Stücke allein und mit absolut sicherer Intonation begann – ohne die Hilfe des Klaviers, das den meisten Sängern den Anfangston vorgibt.”
– Jean Claude Elias, The Jordan Times, AMMAN
Seit seinem professionellen Debüt im Jahr 2000 ist Loconsolo als Bandleader und Gastkünstler in Italien, den USA, Belgien, Großbritannien und Jordanien aufgetreten. Zu seinen Auftrittsorten zählen unter anderem das Theater for the New City in New York, die Verizon Jazz Stage in Providence, der 606 Club und Forge Arts Venue in London, das National Music Conservatory in Amman, das Sounds Jazz Club in Brüssel, das Italienische Kulturinstitut in San Francisco, das Teatro Goldoni in Livorno und das Jazz Visions Festival in Turin.
Er arbeitete mit zahlreichen renommierten Musiker: innen zusammen, darunter Michael Baker, Dan Tepfer, Luciano Milanese, Fulvio Chiara, Riccardo Arrighini, Marco Panascia, Fabio Morgera, Bruno Castellucci, John Baboian, Garrison Fewell, Andrea Tofanelli, Nico Gori und Dave O’Higgins. 2005 wirkte er mit Avantgarde-Ikone Irene Aebi bei selten aufgeführten Vokalwerken ihres Ehemanns, des Sopransaxophonisten Steve Lacy, mit und war Teil der amerikanischen Premiere von Futurities, einem wegweisenden Songzyklus von Lacy und dem Dichter Robert Creeley.
Loconsolo ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter von CantinaJazz, einem langjährigen Programm in der Toskana, das auf kunstvolle Weise Wein auch durch Jazz und Texte entdecken lässt.
Er absolvierte ein Bachelorstudium in Jazzgesang am New England Conservatory of Music in Boston, wo er 2004 mit dem Merit Award ausgezeichnet wurde. Außerdem studierte er am Berklee College of Music mit dem International Best Talent Scholarship und erhielt Unterricht bei renommierten Künstler:innen wie Kevin Mahogany, Mark Murphy, Roberta Gambarini, Enrico Intra, Franco Cerri und Sheila Jordan sowie Kompositions- und Arrangierunterricht bei Dave Holland, Cecil McBee und Ran Blake.

